Sachspenden sammeln, lagern und verteilen: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 17. März 2016, 18:27 Uhr

Sachspenden

Die Bereitschaft in der Bevölkerung zu Sachspenden ist sehr groß. Die Sortierung, Lagerung und Verteilung der Spenden hingegen erweist sich als sehr zeit und platzaufwändig. Daher sollte zuvor genau definiert werden, was tatsächlich zu welchem Zeitpunkt benötigt wird. Für Spendenangebote, die nicht passen, sollten die Spender freundlich auf andere Annahmestellen hingeweisen werden.


Praktiker berichten zudem, dass durch die kostenlose Abgabe von Sachspenden an die Flüchtlinge zum Teil eine geringe Wertschätzung gegenüber den Sachen oder ein übermäßiger Bedarf festgestellt wurde, was wiederum auch die Spender verärgern kann. Es wird daher empfohlen, dass die Sachspenden -die über den absoluten Grundbedarf hinausgehen - an die Flüchtlinge gegen einen kleinen, angemessenen Beitrag verkauft werden oder z.B. für Fahrräder ein Pfand genommen wird.

Interessante Sammelprojekte
Kölner Spenden-Express mit einem Sonderzug der KVB insgesamt vier Haltestellen in der Domstadt an. Bürgerinnen und Bürger haben vor Ort die Möglichkeit, dringend benötigte Winterbekleidung für Menschen zu spenden, die vor Krieg und Verfolgung in Köln Zuflucht gefunden haben.

http://www.spenden-express.de

Möbelspenden

Möbel sind oft ein Problem für Flüchtlingsunterkünfte. Zum einen gibt es oft Probleme mit dem Brandschutz, wenn zusätzliche Möbel im Raum stehen. Zum anderen sind die Flüchtlingsunterkünfte auf Zeit, d.h. wenn die Flüchtlinge sie verlassen, haben sie oftmals weder Zeit noch Ressourcen die Möbel mitzunehmen.

Hilfreich sind Möbelspenden in aller Regel für Personen, deren Asylantrag genehmigt wurde und die eine eigene Wohnung beziehen.

Es bietet sich oftmals an für Möbelspenden mit Sozialkaufhäusern vor Ort zu kooperieren.